Im ersten Spiel der Gruppenliga ging es für unsere Mannschaft zum Duell nach Grünberg. Diese hatten in der Vorsaison durch einen fulminanten Endspurt noch die Klasse gehalten und wollten im ersten Spiel der neuen Runde, direkt anknüpfen. Bereits nach 4 Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz, aber dem Treffer von Nevin Bück blieb zum Glück die Anerkennung verwehrt.
Irgendwie kamen wir in dieser ersten Halbzeit nur schwer rein, da die Gastgeber hoch motiviert und engagiert zu Werke gingen. Leider ist der erste Treffer nicht lange auf sich warten. Nach einer unglücklichen geklärten Flanke, kommt Marvin Erb einen Schritt schneller an dem Ball als Nappi und schiebt ins leere Tor ein (13.). Auf der anderen Seite versuchte es Keyaus spitzem Winkel, aber Keeper Daniel Bär parierte (18.). Weir blieben dran und nach einem schönen Angriff über die linke Seite und Vorarbeit von Sandro, steht Didi frei und schiebt ein (22.). Die Freude über den Ausgleich währte nur kurz, denn nachdem Dominik Göttsche nicht vom Ball zu trennen war, führten die Gastgeber erneut (26.). Wir versuchten zeitnah zu antworten und hatten Pech im Abschluss, als Bennet die Latte traf (28.). Auch Nati (36.) und Kian (38.), mit weiteren Möglichkeiten. In der 42. Minute, scheiterte Bück an Nappi. Das sollte es in dieser Halbzeit noch nicht gewesen sein, denn quasi mit dem Pausenpfiff, der Ausgleich. Mit einem verwandelten Foulelfmeter von Bennet, stand es 2:2 (45.). Damit wurden auch in die Seiten gewechselt.
Es war klar, dass wir noch eine Schippe drauflegen mussten, um aus dem Grünberger Waldstadion nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Dadurch ließen wir uns aber nicht aus der Spur bringen und inszenierten im Gegenzug richtig gute und gefährliche Angriffe. Bennet (62.) und Port (68.) mit Riesenchancen unsere Farben erstmalig in Führung zu bringen. Entweder daneben oder es stand Goalie Bär einem Erfolgserlebnis im Weg. Wir wollten unbedingt einen Dreier einfahren und dementsprechend offener wurde in der Schlussphase die Partie. Häuser und Benner auf der einen (72.), sowie Luca Bück auf der anderen Seite (77.), waren gefährlich. Irgendwie nach einem Remis auszusehen, doch leider ging es in eine für uns bedauerliche Nachspielzeit. Obwohl wir zunächst den Ball klären konnten, nahm Leon Schott das Ding aus 30 Metern direkt ab und traf mithilfe der Latte zum 3:2 Siegtreffer (94.). Was für ein Hammer und ein Tor der Marke „Traumtor“. Was für ein Genickschlag … Wir trafen zwar auch noch einmal ins gegnerische Netz, allerdings blieb dem Treffer von Didi, wegen angeblicher Abseitsstellung, die Anerkennung verwehrt. (97.). Wenig später war Schluss und letztendlich stand eine ärgerliche Niederlage zu Buche.